Dieses Projekt wurde für einen Kunden aus der Eisenbahnindustrie angefragt, der über umfangreiche Erfahrung seines Personals in der Produktion, Wartung und Instandsetzung von Güterwagen verfügt.

Projektziel

Vollständiger Austausch der elektrischen Steuer- und Kontrollschaltschränke durch gleichwertige Systeme für die automatische Waggon-Strahlanlage im Lackierbereich.

Projektbeschreibung:

Electroglobal SA hat einen Automatisierungsschaltschrank für die automatische Strahllinie eines Waggons entworfen, der ca. 25 Motoren verschiedener Leistungen wie folgt steuert:

  • 2 Motoren à 0,55 kW
  • 1 Motor à 1,1 kW
  • 1 Motor à 4 kW
  • 4 Motoren à 5,5 kW
  • 10 Motoren à 10 kW
  • 4 Motoren à 30 kW
  • 1 Motor à 90 kW

Art der Steuerung:
Die meisten Motoren werden über eine ON/OFF-Schaltung gesteuert, und der 4-kW-Motor wird über einen VFD (Frequenzumrichter) gesteuert.

Modernisierung des Steuerungssystems:
Das ursprüngliche S7-300 SPS-System wurde durch ein SPS-System aus der S7-1500-Reihe ersetzt, um Leistung und Zuverlässigkeit zu verbessern.

Bedienerschnittstelle:
Der Schaltschrank verfügt über ein SIMATIC HMI TP1200 COMFORT Touch Panel von Siemens für eine intuitive Steuerung und Überwachung des Systems.

Verwendete Ausrüstung:
  • Metallgehäuse der Serie VX, Hersteller Rittal.
  • Schaltgeräte 3RT, 3RV, Hersteller Siemens.
  • SPS der Serie S7-1500 mit CPU 1511.
  • Softstarter der Serie 3RW52, 3RW55 200-480 V, Hersteller Siemens.
  • VFD der Serie G120 PM240-2, Hersteller Siemens.
  • Sammelschienensystem PLS800A, Hersteller Rittal.
Projektvorteile:

Das Modernisierungsprojekt der automatischen Waggon-Strahllinie umfasste die Implementierung eines Automatisierungsschaltschranks mit fortschrittlichen Lösungen für verbesserte Effizienz und Kontrolle. Zu den Hauptvorteilen gehören:

  • Integration der Amperemeter für die 12 Turbinen direkt in das SPS-System, mit Visualisierung auf dem HMI für eine vereinfachte Überwachung.
  • Integration des WEST 8000 Temperaturreglers in die SPS für ein präzises Prozessmanagement.
  • Einsatz von Softstartern für den Anlauf des 90-kW-Lüfters sowie der Turbinen (4 x 30 kW und 8 x 15 kW), als Ersatz für die klassische Stern-Dreieck-Methode (Y/D), für einen sanfteren Anlauf und geringeren Geräteverschleiß.
  • Die Steuerung bleibt flexibel, sowohl über Tasten und Wahlschalter an der Schaltschranktür als auch über die HMI-Schnittstelle, was ein einfaches und zugängliches Management gewährleistet.

Diese Verbesserungen haben zu einem effizienteren und zuverlässigeren Betrieb der Linie geführt und tragen zur Leistungssteigerung sowie zur Risikominderung bei.

Bahntechnik
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2024

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